Verfasst von: martinapuerkl | 05/01/2017

Was steckt hinter „Towanda“?

Hast du geheiratet und heisst jetzt „Towanda“? Auch das wurde ich schon gefragt. Hier nun die Antwort, warum mein Schaugarten und alle weiteren Aktivitäten so benannt sind. Der Ausspruch stammt aus meinem Lieblingsfilm „Grüne Tomaten“ (!!), im Original „Fried Green Tomatoes“, gedreht 1991.

tomZuerst ein bissl was, worum’s geht:
Bei einem Krankenhausbesuch trifft die übergewichtige und frustrierte Hausfrau Evelyn auf die schrullige, lebenslustige Ninny. Die Begegnung mit der alten Dame verändert Evelyns Leben, was auch ihr Mann zu spüren bekommt. Auslöser dieser Entwicklung ist Ninnys spannende Geschichte einer unglaublichen Frauenfreundschaft in den 30er Jahren: In den Südstaaten eröffnen Idgie und Ruth gemeinsam das “Whistle Stop Café”, in dem Schwarze wie Weiße bedient werden. Das ruft den Ku-Klux-Klan und besonders Ruths gewalttätigen Ex-Ehemann Frank auf den Plan. Doch die Frauen wissen sich zu wehren.

 

 

 

Der Film ist alles andere als typischer Hollywoodkitsch. Fundamentale Fragen des Lebens mit- und untereinander werden angesprochen ohne die Thematiken auszuquetschen. Vor allem geht es um die Unerschütterlichkeit der Freundschaft.  Es geht um den Zusammenhalt von Menschen um (seelisch) zu überleben. In Zeiten des Schmerzes, der Freude oder der Trauer. Und es geht hier um eine allumfassende Liebe ohne Liebe zu zeigen. Mag zu kitschig sein? Nein ist es nicht. Und das verdankt dieser Film vor allem den grandiosen Darstellern, besonders Kathy Bates.

Sie spielt die eher schüchterne Evelyn Couch, die nach dem Kennenlernen der faszinierenden Idgie Threadgoode für sich selbst ein „alter ego“ namens Towanda erfindet, eine superstarke Amazone, die Rache für alles nimmt, was Evelin in der Welt schlecht findet. Towanda wurde vor allem in der Frauenbewegung zu einem Schlagwort für Frauen, die sich nicht alles (von Männern) gefallen lassen und sich verbal und auch sonst zur Wehr setzen, wenn ihnen etwas nicht passt.

Hier meine absolute Lieblingsszene im Film:

 

Das Rezept für die Gebratenen Grünen Tomaten.

Vorlage für den Film ist das Buch mit dem gleichen Namen von Fanny Flagg. Die BuchhänderInnen Eures Vertrauens (z.B. die Weinviertler Buchhandlung vulgo Facultas-Dom-Verlag in Mistelbach) bestellt es Euch sicherlich gerne. An besondere Menschen borg ich mein Exemplar gerne her. 😉

Mindestens 1x pro Jahr schau ich mir „meinen“ Film daheim im Gartenkino an. Und wer mich ganz lieb bittet, darf mir beim Zusehen zusehen.

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