Verfasst von: martinapuerkl | 05/24/2017

Offene Gartentüren 2017

IMG_2156

Wir freuen uns über ganz viele nette Gartenbesucher auch im heurigen Jahr.
an jedem 15.ten im Montag (egal welcher Wochentag)

Und bei den NÖ Gartentagen am Samstag 3. und Sonntag 4. Juni
ab 10 Uhr bis es finsta wird

Wir begrüßen diesmal im Garten:

Zwirnschmalz-gruen_WEB
vom Verein „ZUMV“ mit vielen schönen Dingen, die man/frau aus Stoff machen kann.
(z.B. Schürzen, Leseknochen, Pölster, Yogamattenumhüllungen …..)

Steffi Fuuge mit ihren charakterstarken Keramikfiguren

Waldstraße 77, 2130 Mistelbach
Am besten Ihr reist mit dem Radl an, dann gibt es keine Parkplatzprobleme.

Verfasst von: martinapuerkl | 05/01/2017

Was steckt hinter „Towanda“?

Hast du geheiratet und heisst jetzt „Towanda“? Auch das wurde ich schon gefragt. Hier nun die Antwort, warum mein Schaugarten und alle weiteren Aktivitäten so benannt sind. Der Ausspruch stammt aus meinem Lieblingsfilm „Grüne Tomaten“ (!!), im Original „Fried Green Tomatoes“, gedreht 1991.

tomZuerst ein bissl was, worum’s geht:
Bei einem Krankenhausbesuch trifft die übergewichtige und frustrierte Hausfrau Evelyn auf die schrullige, lebenslustige Ninny. Die Begegnung mit der alten Dame verändert Evelyns Leben, was auch ihr Mann zu spüren bekommt. Auslöser dieser Entwicklung ist Ninnys spannende Geschichte einer unglaublichen Frauenfreundschaft in den 30er Jahren: In den Südstaaten eröffnen Idgie und Ruth gemeinsam das “Whistle Stop Café”, in dem Schwarze wie Weiße bedient werden. Das ruft den Ku-Klux-Klan und besonders Ruths gewalttätigen Ex-Ehemann Frank auf den Plan. Doch die Frauen wissen sich zu wehren.

 

 

 

Der Film ist alles andere als typischer Hollywoodkitsch. Fundamentale Fragen des Lebens mit- und untereinander werden angesprochen ohne die Thematiken auszuquetschen. Vor allem geht es um die Unerschütterlichkeit der Freundschaft.  Es geht um den Zusammenhalt von Menschen um (seelisch) zu überleben. In Zeiten des Schmerzes, der Freude oder der Trauer. Und es geht hier um eine allumfassende Liebe ohne Liebe zu zeigen. Mag zu kitschig sein? Nein ist es nicht. Und das verdankt dieser Film vor allem den grandiosen Darstellern, besonders Kathy Bates.

Sie spielt die eher schüchterne Evelyn Couch, die nach dem Kennenlernen der faszinierenden Idgie Threadgoode für sich selbst ein „alter ego“ namens Towanda erfindet, eine superstarke Amazone, die Rache für alles nimmt, was Evelin in der Welt schlecht findet. Towanda wurde vor allem in der Frauenbewegung zu einem Schlagwort für Frauen, die sich nicht alles (von Männern) gefallen lassen und sich verbal und auch sonst zur Wehr setzen, wenn ihnen etwas nicht passt.

Hier meine absolute Lieblingsszene im Film:

 

Das Rezept für die Gebratenen Grünen Tomaten.

Vorlage für den Film ist das Buch mit dem gleichen Namen von Fanny Flagg. Die BuchhänderInnen Eures Vertrauens (z.B. die Weinviertler Buchhandlung vulgo Facultas-Dom-Verlag in Mistelbach) bestellt es Euch sicherlich gerne. An besondere Menschen borg ich mein Exemplar gerne her. 😉

Mindestens 1x pro Jahr schau ich mir „meinen“ Film daheim im Gartenkino an. Und wer mich ganz lieb bittet, darf mir beim Zusehen zusehen.

Verfasst von: martinapuerkl | 01/04/2015

Weil ich ein Spaßverderber bin?

Auch dieses Silvester haben wieder Raketen und Kracher für einen Jahreswechsel mit Knalleffekt gesorgt. Die Stadtgemeine Mistelbach hat ebenfalls ein Feuerwerk gesponsert. Mit 3.500 Euro. Sorry, aber da kann ich nicht mit. Wir unterstützen mit öffentlichem Geld eine zwielichtige Angelegenheit.

Mist


Erschreckend sind schon die Hintergründe bei der Herstellung

Häufig arbeiten Kinder und Jugendliche in der Feuerwerksproduktion mit. Für eine Schulausbildung bleibt da natürlich keine Zeit. Hinzu kommen die schädlichen Stoffe mit denen die Heranwachsenden hantieren. Diese beeinträchtigen ihre Gesundheit oft für den Rest ihres Lebens. Die Angestellten leiden unter Asthma oder Tuberkulose. Und die Ursache ist der direkte Kontakt mit chemischen Substanzen wie Schwefel, Schwarz- und Aluminium-Pulver. Zudem finden aufgrund fehlender Sicherheitsvorkehrungen zahlreiche Unfälle statt. Über zehn Stunden Arbeitszeit täglich, Sechs-Tage-Wochen und keine Gehaltsentschädigungen während längerer Betriebspausen sind der Normalzustand.

Hoch lebe der Feinstaub

feinstaub
Die Farbenpracht entsteht durch Schwermetalle und PVC – nicht gerade ein Geschenk an uns und unsere Umwelt. Silvesterböller lassen die Schadstoffbelastung der Luft explosionsartig ansteigen. Untersuchungen zeigen: Am Neujahrstag ist die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch wie sonst im ganzen Jahr nicht. Darunter leiden wir Menschen – und die Tiere. (Grenzwertschwelle beim Feinstaub/PM 10 ist 50 an max 25 Tagen pro Jahr, das Bild zeigt die Werte für Mistelbach im Dezember/Jänner.

Angst und Schrecken

Für Tiere und ihr oft sehr feines Gehör ist das bunte Feuerwerk sowieso kein Genuss. Der impulsartige Lärm erschreckt sie, Panikreaktionen können zu Unfällen führen. Nicht nur Haustiere werden durch den Feuerwerkslärm gestört. Auch Wildtiere und hier vor allem Vögel werden in einer Zeit aufgeschreckt, in der ihre Nahrungsbasis dünn ist. Die Flucht vor dem ungewohnten Lärm verzehrt Energiereserven, die für einen langen Winter lebenswichtig sind.

Weitere Kosten für die Allgemeinheit oder „Die Deppen sterben nicht aus“

Neben Verbrennungen kommt es zu schweren Handverletzungen. Abgerissene Finger samt durchtrennter Knochen, Nerven und Blutgefäße gehören noch zu den harmloseren Fällen, im schlimmsten Fall verlieren Patienten die ganze Hand. Und neben Gehörschäden zählen Augenverletzungen zu den häufigsten Gründen, warum Menschen zu Silvester in die Notaufnahme kommen. Experten schätzen, dass rund 1.000 ÖsterreicherInnen jährlich schwere Hörschäden in Zusammenhang mit Krachern und Böllern erleiden. Die Folgen können Knalltraumen, ein Riss im Trommelfell oder Tinnitus sein – lateinisch für „das Klingeln der Ohren“, was die Erkrankung treffend beschreibt.

Und beim Neujahrsspaziergang watet man dann quasi durch den übriggebliebenen Abfall der Feuerwerker vom Vorabend. Es macht sich niemand die Mühe, die Reste einzusammeln und so bleiben auch diese Kosten der öffentlichen Hand – und damit uns allen.

Wenn man eine Umfrage in Deutschland auf Österreich umlegt, so pfeffern hierzulande ca. 2 Mio Menschen durchschnittlich 30 Euro in die Luft. Ergibt 60 Mio Euro für: Nix. Rechnet man dann noch die Kosten der Allgemeinheit fürs Mist-Wegräumen, Retten, Löschen etc. dazu … Aber wir haben‘s ja. (Zum Vergleich: für Licht ins Dunkel wurden 2014 5,8 Millionen Euro gespendet.) Und da macht die Stadt Mistelbach mit. Unsererseits gab es keine Zustimmung zu diesem Förderantrag. Übrigens, sogar die Mistelbacher Umweltgemeinderäte der ÖVP und SPÖ hatten keine Bedenken und haben zugestimmt.

Nachtrag: in Mistelbach betätigten sich zu Silvester 2014 noch ein paar ganz besondere Knalltüten mit einem – höchstwahrscheinlich verbotenen – Böller. Sie zerstörten damit Auslagen und eine Eingangstür und verursachten mehrere tausend Euro Schaden. Ob sie ausgeforscht werden können, ist unsicher. Es kommen hier mehrere Delikte zusammen: Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Pyrotechnikgesetz und Gefährdung der allgemeinen Sicherheit.

Verfasst von: martinapuerkl | 01/04/2015

Kochtipp: Rotes Rüben Risotto

Als ernährungsbewusste Gärtnerin, die sich zwei Drittel des Jahres gemüsetechnisch aus dem eigenen Garten ernährt, habe ich mir heuer das Gemüsekisterl vom Bioladen G’sundes Körberl in Mistelbach bestellt. Um 15 Euro pro Woche wird mir eine ganze Kiste Obst und Gemüse direkt vors Haus geliefert, das reicht für 2-3 Personen locker.

Zutaten für 2 große Portionen oder 3 kleine oder 2 normale und eine halbe
Dauert ca 3/4 Stunde – und bitte immer schön Umrühren!

Frau oder Mann nehme:

  • RRR2 kleine frische Rote Rüben im Ganzen
  • ¼ kg Risottoreis (ungekocht)
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knofelzecherl
  • 1 Esslöffel Honig
  • 3 Zweigerl Rosmarin
  • Schuss Rotwein
  • Ca 1 Liter klare Gemüsesuppe
  • 1 Handvoll geriebener Parmesan, Pecorino oder anderen Hartkäse von Schaf oder Ziege
  • 1 Esslöffel Butter
  • Bissl Olivenöl
  • Ev. Frischkäse von Ziege oder Schaf

Rote Rüben, Knofel und Zwiebel schälen und in Würferl schneiden. Je größer die Würferl, desto mehr Biss hat das Ganze! In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebel und Knofel glasig andünsten. Die Roten Rüben dazugeben und den Honig drüberträufeln. Dieser soll leicht karamellisieren. Den Reis kurz mitdünsten und mit einem kräftigen Schuss Rotwein ablöschen. Die Rosmarinnadeln dazu und dann immer wieder einen Schöpfer Gemüsesuppe dazugeben. Wenn die Suppe aufgesogen/verdampft ist, noch einen Schöpfer dazugeben. Und immer schön rühren, rühren, rühren. Weitermachen bis der Reis al dente ist. Salzen und pfeffern und zum Schluss Butter und geriebenen Käse unterrühren. Wenn beides geschmolzen ist, kann das Risotto serviert werden. Wer will, kann noch ein bisserl Frischkäse dazugeben.

Herkunft der Zutaten:

Rote Rüben aus dem Gemüsekisterl vom Bioladen g’sundes Körberl (Mistelbach)
Reis vom Weltladen Mistelbach
Bio-Knofel und Zwiebel vom Bauernarnt in Mistelbach
Rosmarin und Kräutersalz (Achtung, enthält Sellerie!) aus dem eigenen Garten
Olivenöl, Butter und offenes Gemüsesuppenpulver vom g’sunden Körberl
Honig von Margit Weinmeyer aus Paasdorf
Rotwein (Zweigelt) vom Weingut Neustifter „Tor zur Sonne“ in Falkenstein

Extra-Tipps:

Wer keine rosaroten Hände mag, sollte beim Schneiden der Roten Rüben Handschuhe anziehen.

Nur guten Wein zum Kochen nehmen, ich hab dafür das Stifterl Zweigelt (Weihnachtsgeschenk im Bio-Kisterl) verwendet, den Rest hab ich dann zum fertigen Gericht getrunken, hat optimal gepasst …

Viel Spaß beim Kochen und Essen!

Rezept zum Download: Rotes Rüben Risotto

Verfasst von: martinapuerkl | 08/03/2014

Marika massiert im Grünen

Am Freitag, 15. August öffnen sich die Gartentüren wieder: diesmal gibt’s Entspannungsmassagen. Alle Spenden gehen für einen guten Zweck.
Ab 10 Uhr

Marika massiert im Schaugarten_15.7

Verfasst von: martinapuerkl | 06/12/2014

Gucki mit den schönen Taschen

Am Sonntag, 15. Juni 2014 ist es wieder einmal soweit: Gucki besucht uns beim offenen Gartentürl und bringt ihre wunderhübschen Taschen und Tascherln mit. Da ist sicher eines für Euch dabei!

Und das Wetter in Mistelbach sollte auch mitspielen, angesagt sind 24°C und heiter!

Gucki

Verfasst von: martinapuerkl | 05/27/2013

Weinviertler Schaugartentage 2013

Komm doch in meinen Garten, ich möchte, dass meine Rosen Dich sehen!

1. – 2. Juni 2013 – jeweils von 10 – 19 Uhr

Flyer

Im Schaugarten Towanda begrüßen wir:
Stefanie Fuuge und ihre phantastischen Garten-Keramiken
Kathi, Renate und Sandra aus Neudorf mit ihren famosen Taschen
PSZ Mistelbach mit wunderbaren Vogelhäuschen, Nützlingshotels und praktischen Körben
Eine Weltladen Mistelbach mit Fairem aus aller Welt

Dazu gibt’s noch: Gartencafe mit Kaffee und Kuchen und Saft und natürlich Weinviertel DAC – und hast du schon einmal den „Jimmy“ gekostet?

Am besten, man kommt per Fahrrad oder zu Fuß – hier der Plan.


Weinviertler Schaugartentage 2013

Wo gibt’s noch offene Gärten? Die Weinviertler Schaugärtner/innen laden zum Träumen, Staunen und Genießen in ihre Gärten ein. Neben den außergewöhnlichen Privatgärten, haben Sie auch die Gelegenheit, in historischen Parks, Stifts-und Schlossgärten die bunte Vielfalt der Weinviertler Schaugärten kennen zu lernen.

Kommen Sie nach: Breitsteten, Neuoberhausen, Probstdorf, Deutsch Wagram, Orth an der Donau, Schloss Hof, Eckartsau, Ulrichskirchen, Wolfpassing, Niedersulz, Nexing, Bullendorf, Mistelbach, Ladendorf, Grafensulzf, Niederleis, Neuruppersdorf, Maissau, Kleinwetzdorf, Ziersdorf

Details auch auf www.naturimgarten.at

Verfasst von: martinapuerkl | 02/06/2013

Süße Lust

Sehr süß ist er geworden, unser Terminkalender für das Landesausstellungsjahr 2013.
Euer Zuckergoscherl tüftelt schon an passenden T-Shirts zum Motto.

mistelbach, weinviertel, 2013

Veranstaltungen in Mistelbach 2013

Verfasst von: martinapuerkl | 07/16/2012

Weisst du wo die Blumen sind?

Unser Kurzurlaub am Faaker See kam eigentlich nur zustande, weil mein Chef mir den Tipp mit Joan Baez auf der Ruine Finkenstein Anfang Mai gab. (Danke Michael!) Keine halbe Stunde später war ich glückliche Besitzerin von zwei Karten in der 4. Reihe für den 9. Juli. Und nachdem man ja schon aus ökonomischen Gründen – man fährt nicht nur für einen Abend nach Kärnten – länger planen sollte, haben wir genau das getan: wir fuhren für ein paar Tage an den Faaker See. An einem der heissesten Sonntage im Juli 2012 machten wir uns auf den Weg mit unserem rollenden Bett und 2 Fahrrädern.

Souvenir, Souvenir

Souvenir, Souvenir

 Unsere erste Rast irgendwo an der Südautobahn war eher erheiternd denn ein kulinarischer Höhepunkt. Vor allem der Tisch mit den „typisch“ österreichischen Souvenirs ist für mich eine Lachnummer: Mozart, Edelweiß und Kühe in Rot-Weiß-Rot. (Ich weiss, ich bin leicht zu unterhalten …)

Deshalb machten wir glatt ein zweites Mal Rast beim Sieger des ÖAMTC-Raststationen-Tests 2012: bei der

Raststation Wörthersee

Raststation Wörthersee

Raststation Wörthersee. Hier stimmt einfach alles: die Freundlichkeit der Kellnerin, die Qualität und Präsentation der Speisen und Getränke und die beeindruckende Aussicht auf den See.

Nach 6 Stunden auf der Südautobahn – und genau 414 km in gemütlicher Fahrweise und 2 Pausen – erreichten wir den angepeilten Campingplatz Gruber. Unsere Erinnerung hat uns da nicht im Stich gelassen. Der Campingplatz ist nach wie vor ruhig und mit vielen Bäumen bestanden, hat sehr nette Gäste und Mitarbeiter und wartet mit einer großen Liegewiese und einem feinen Kiesstrand auf. Genau hier.

Unser erster Abend begann mit dem Versuch einer Seeumfahrung. Leider – oder GottseiDank? – kamen wir nicht weit. Denn beim Lokal mit dem typisch 🙂 kärntnerischem Namen „Hazienda“  war dann mal Pause – der Magen knurrte und verlangte nach was Handfestem. Übrigens – die Kärntner Kasnudeln von der Oma aus dem Gegendtal waren perfekt „gekrendelt“. So nennt man nämlich das Verschließen der Teigtaschen durch zackenartiges Zusammendrücken der Teigränder. Die Kellnerin versicherte mir, dass das Krendln von Schwiegermüttern als Heiratsgrundvoraussetzung eingefordert wird. (naja, frau muss ja weder heiraten noch einen Kärntner ..) Aus der Seeumrundung wurde dann vorerst mal nix, wir nahmen lieber einen Sonnenuntergangsdrink in der Weißen Bar in Egg  – gaaaanz vorne am Wasser, sehr romantisch …

Zitrusgärtnerei 

Montag früh gingen wir die Seeumrundung dann von der anderen Seite an. Unser erstes Ziel: der Zitrusgarten – für eine Schaugärtnerin ein Muss. Neben einigen guten Tipps für das vorhandene Bäumchen zuhause (zwischen dem Gießen die Erde abtrocknen lassen und ja keinen Untersetzer verwenden!!!) entstand das dringende Verlangen nach einem Neuen. (Bäumchen!) 

Auf unserem Weg zurück zur Liegewiese und dem klasklaren 25 Grad warmen Wasser des Faaker Sees vernahmen wir aus der Bar des Hotels Daniela kubanische Klänge. Dem mussten wir natürlich nachgehen. So landeten wir auf der schattigen Terrasse und verbrachten dort einen sehr chilligen Vormittag bei einem Probe-Konzert der Band „Buona Vista“. Also schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Event am Abend.

Was soll ich zu diesem Abend sagen? Ich war überwältigt. Joan Baez auf der Burgarena Finkenstein. Zu allererst der Ausblick von da oben – beeindruckend. Und dann Joan Baez. Sie versicherte uns, dieser Abend wäre nicht Arbeit, sondern reines Vergnügen. Als 70-Jährige ist ihre Stimme zwar nicht mehr die wie vor 40 Jahren, aber trotzdem – oder obwohl – schön. Es war ja auch nie allein die Stimme, die sie ausgemacht hat, sondern ihre Würde und Integrität im Kampf für Frieden und Freiheit. Ich habe selten eine Frau gesehen, die so ausstrahlt, was sie vertritt. Weit mehr als 2 Stunden brachte sie Coverversions bekannter Lieder und auch Eigenes. Ganz allein mit ihrer Gitarre, mit ihrem „2-Mann-Big Band Orchester“ oder der jungen französischen Stimmakrobatin Marianne Aya Omac. Und ganz zum Schluss gab‘s auch noch Pfadfinderromantik zum Mitsingen. Gänsehautverdächtig der Chor der 1000 mit „Weisst du wo die Blumen sind“ (ja, auf Deutsch).
Eine Bilderstrecke des Konzertes gibt’s hier bei der Kleinen Zeitung.

Danke dem Paar aus Klagenfurt, das uns dann ins Tal mitgenommen hat. Die letzten 2 Kilometer sind wir im Gewitterregen nach Hause gegangen, nachdem wir feststellen mussten, dass es an Montagen nach 11 Uhr eher keine offenen Lokalitäten mehr gibt.

Am Dienstag Abend haben nach einem verregneten Gewitter-Nachmittag mit Jollyspielen endlich die Seeumrundung geschaftt – 14 km sind ja auch nicht unbedingt eine Herausforderung. Und dabei haben wir festgestellt, dass wir die netteste Ecke vom Faaker See erwischt haben.

Übrigens – „Buddhas Hand“ ist auf meiner Terrasse eingezogen.

Verfasst von: martinapuerkl | 05/20/2012

Weinviertler Schaugartentage 2012

Wichtig ist nicht, was Sie aus Ihrem Garten machen,
sondern was Ihr Garten aus Ihnen macht!
by Roland Düringer, der Wilde Gärtner

2. – 3. Juni 2012 – jeweils von 10 – 18 Uhr

Die Weinviertler GartenbankIm Schaugarten Towanda begrüßen wir:
Stefanie Fuuge und ihre bunten Garten-Keramiken
Christine Mark mit zauberhafter Gartendekoration
PSZ Mistelbach mit Vogelhäuschen, Nützlingshotels und der Weinviertler Gartenbank
Eine Weltladen Mistelbach mit Fairem aus aller Welt

Dazu gibt’s noch:
Gartencafe mit Kaffee und Kuchen und Saft und Weinviertel DAC und und und vom Weltladen Mistelbach

Am besten, Sie kommen per Fahrrad oder zu Fuß – hier der Plan.

Weinviertler Schaugartentage 2012

Wo gibt’s noch offene Gärten?
Die Weinviertler Schaugärtner/innen laden zum Träumen, Staunen und Genießen in ihre Gärten ein. Neben den außergewöhnlichen Privatgärten, haben Sie auch die Gelegenheit, in historischen Parks, Stifts-und Schlossgärten die bunte Vielfalt der Weinviertler Schaugärten kennen zu lernen.

Kommen Sie nach: Auersthal, Ziersdorf, Maissau, Probstdorf, Ulrichskirchen, Kleinwetzdorf, Bullendorf, Schlosshof, Ladendorf, Wolfpassing/Hochleithen, Niederleis, Deutsch Wagram, Sierndorf, Grafensulz, Eckartsau, Orth/Donau, Niedersulz, Ebendorf und Mistelbach!

Details auch auf www.naturimgarten.at

Older Posts »

Kategorien